Geriatrie

Unsere Gesellschaft altert zusehends. Es ist aus unserer Sicht besonders wichtig, alte Menschen entsprechend der neuesten Erkenntnisse der Geriatrie zu versorgen. Besonderen Wert legen wir hierbei die Einbeziehung des sozialen Umfeldes und die Versorgung bei Pflegebedarf und Behinderung.

Gerne beraten wir Sie bei Fragen zu Patientenverfügung und Betreuung.

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL)

Zunehmend werden Leistungen, die Sie früher bei Ihrem Arzt bekommen haben, von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr erstattet. Beispielsweise wird unter der Abrechnungsnummer „Gesundheits-check-up“ der GKV lediglich eine Beratung mit Erfragung der Risikofaktoren, eine körperliche Untersuchung und eine Laboruntersuchung von Zucker und Blutfettwerten erstattet. Weitere Positionen, wie z. B. ein EKG, eine Lungenfunktionsprüfung oder eine Ultraschalluntersuchung werden von den GKV nicht bezahlt. Aus diesem Grund werden zunehmend medizinische Leistungen angeboten, die sinnvoll und teilweise sogar notwendig sind, welche aber von den GKV nicht erstattet werden. Diese Leistungen werden unter dem Begriff „Individuelle Gesundheitsleistungen“, kurz IGEL zusammengefasst.

Influenza, die „echte Grippe“

Bestimmt haben Sie schon von der sog. „Grippeimpfung“ gehört. Diese Impfung soll vor einer bestimmten Viruserkrankung schützen. Diese Erkrankung wird durch sogenannte Influenza-Viren verursacht. Die Übertragung erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion, also aus den Atemwegen von Betroffenen, beispielsweise durch Husten. Das Virus setzt sich dann in der Schleimhaut der Atemwege des Wirtes fest und dringt von dort in den Körper ein und verursacht die Symptome der Grippe. Im Gegensatz zu vielen anderen grippalen Infekten zeichnet sich das Symptombild bei der Influenza durch einen raschen Beginn mit starkem Krankheitsgefühl mit unter Umständen hohem Fieber, starken Kopf-, und Gliederschmerzen und Husten aus.
Meist kommt es zu epidemischen Ausbreitungen, immer wieder aber auch zu Pandemien (weltweiten Ausbreitungen). In die Geschichte gingen ein die „Spanische Grippe“, 1918-1920, die 22 Millionen Todesopfer forderte, 1958 die asiatische und 1968 die Hongkong-Grippe. Da das Virus sein Aussehen regelmäßig ändert, ist eine Impfung immer nur für kurze Zeit wirksam.

Warum impfen?
Für einen gesunden jungen Menschen ist eine Influenzaerkrankung unproblematisch. Trotz schweren Krankheitssymptomen wird die Infektion nur selten lebensgefährlich. Anders sieht es bei allen Menschen mit einem schwächeren Abwehrsystem aus. Dies sind in erster Linie kleine Kinder, alte Menschen und Patienten mit chronischen Erkrankungen. Für sie kann die Influenzainfektion sehr schnell tödlich werden. Aus diesem Grunde wird die Impfung empfohlen.
Nur Gefährdete?
Nicht nur Risikopatienten sollen geimpft werden. Im Sinne einer Pandemieprophylaxe sollen auch Personen, welche als potentielle Verbreiter in Frage kommen, geimpft werden. In erster Linie sind dies alle Menschen, welche im medizinischen Bereich tätig sind, z.B. Krankenhaus, Praxis, Pflegeheim, etc.
Die Impfungsempfehlung wird von etablierten Fachgesellschaften wie der Ständigen Impfkommission des Robert Koch Instituts ausgesprochen und ist gut verträglich.

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst

Der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst regelt die Erreichbarkeit eines Vertragsarztes in Notfällen von Freitag 12:00 Uhr bis Montag 8:00 Uhr, Montag, Dienstag und Donnerstag von 18:00 Uhr bis 8:00 Uhr des Folgetages sowie Mittwoch von 12:00 bis 8:00 des Folgetags.

„kleine Chirurgie“

Unter der „Kleine Chirurgie“ versteht man die Versorgung von Wunden/Verletzungen, Nachbetreuung nach operativen Eingriffen, Behandlung nicht primär heilender Wunden und Entfernung von Hautveränderungen und kleinen Tumoren.

Palliativmedizin

Das Sterben gehört wie die Geburt zum Leben. Das Thema Sterben wird in unserer Gesellschaft zunehmed tabuisiert. Die Betreuung Sterbender und ihrer Familien ist eine urärztliche Aufgabe.

Psychosomatische Grundversorgung

Viele Erkrankungen und Symptome werden durch seelische Konflikte ausgelöst, beziehungsweise mit beeinflußt. Eine spezielle Zusatzqualifikation ermöglicht uns auch die Betreuung solcher Krankheitsbilder durch stabilisierende Gespräche und gegebenenfalls die Organisation einer differenzierten Therapie.